McDonald’s Aufpreis-Schock: Immer mehr Extras kosten zusätzlich!

McDonald’s Aufpreis-Schock: Immer mehr Extras kosten zusätzlich!

Was ist nur bei McDonald’s Deutschland los? Wer sein Menü nach den eigenen Wünschen zusammenstellt, entdeckt zunehmend zusätzliche Kosten: Bei einem aktuell geprüften Coupon kosten etwa Curly Fries und McShaker Fries Cheeseburger-Style mehr als die regulären Pommes. Auch für die nostalgischen Aktions-Radios wird ein Aufpreis verlangt. Besonders ärgerlich: Was zunächst wie ein günstiges Menüangebot aussieht, kann mit wenigen Klicks deutlich teurer werden. Gleichzeitig erreichen uns Hinweise auf unterschiedliche Zuschläge je nach Restaurant.

Dabei geht es nicht nur um einzelne Centbeträge. Es geht um eine grundsätzliche Frage: Wie transparent sind beworbene Couponpreise, wenn sich der Gesamtbetrag bei jeder gewünschten Anpassung weiter erhöht? Wir haben uns eine konkrete Bestellkonfiguration angesehen – und erklären, warum das aus Kundensicht für Frust sorgt.

McDonald’s Aufpreise: Das Wichtigste im Überblick

  • Zusatzkosten: Bei unserer App-Auswahl kosten Curly Fries oder McShaker Fries Cheeseburger-Style anstelle regulärer Pommes jeweils 20 Cent mehr.
  • Aktionsartikel: Für ein nostalgisches Kult-Radio fallen in unserer Bestellkonfiguration zusätzlich 2,50 Euro an.
  • Coupon-Beispiel: Aus einem beworbenen Doppelpack-Menü für 13,99 Euro werden mit ausgewählten Extras insgesamt 16,69 Euro.
  • Regionale Unterschiede: Nutzer berichten von teils höheren Zuschlägen – bis zu 50 Cent für Beilagen und 4,99 Euro für das Radio. Diese Meldungen sind noch nicht unabhängig bestätigt.
  • Transparenz: Der Gesamtpreis wird in der Bestellübersicht sichtbar; aus unserer Sicht sollten konkrete Zuschläge aber bereits in der Aktionsdarstellung leichter erkennbar sein.
  • Wichtig: Es handelt sich um freiwillige Extras und nicht um eine generelle Erhöhung jedes Menüs. Preise und Verfügbarkeit können je nach Restaurant abweichen.

Immer mehr Aufpreise bei McDonald’s: Was ist aus der einfachen Menü-Auswahl geworden?

Ein Menü bestellen, eine Lieblingsbeilage auswählen, ein Getränk dazu – eigentlich sollte das bei McDonald’s unkompliziert funktionieren. Viele erinnern sich außerdem an frühere Sammelaktionen mit Gläsern oder Spielzeugen, die im jeweiligen Aktionsmenü ohne separat ausgewiesenen Aufpreis enthalten waren. Solche Zugaben waren natürlich wirtschaftlich eingepreist, fühlten sich für Kunden aber wie ein fester Bestandteil des Angebots an.

Bei aktuellen Aktionen kann das Einkaufserlebnis anders aussehen: Einzelne Wünsche werden gesondert berechnet, selbst wenn sie bei der Menü-Zusammenstellung direkt zur Auswahl stehen. Das macht einen Coupon nicht automatisch falsch – kann aber die Erwartungen der Kunden deutlich enttäuschen. Denn zwischen dem Blick auf den Werbepreis und dem letzten Klick in der App kann der Preis merklich steigen.

Curly Fries und McShaker Fries: Der Beilagenwechsel kostet extra

Besonders ins Auge fällt uns derzeit die Auswahl der Pommes-Beilage. Bei dem von uns geprüften Doppelpack-Menü sind die klassischen Pommes die Variante ohne Zusatzkosten. Wer stattdessen Curly Fries oder die aktuellen McShaker Fries Cheeseburger-Style auswählt, sieht einen Zuschlag von jeweils 20 Cent.

20 Cent mögen zunächst nach wenig klingen. Aber genau um diesen Effekt geht es: Wenn immer weitere Alternativen mit kleinen Aufpreisen versehen werden, summieren sich die Beträge. Vor allem bei einem beworbenen Spar-Coupon entsteht so der Eindruck, dass das vermeintlich attraktive Angebot nur für die Standardauswahl gilt.

Nach Hinweisen aus der Kundschaft sollen einige Restaurants sogar bis zu 50 Cent für eine solche Beilagen-Alternative verlangen. Das ist bislang eine Nutzermeldung, kein von uns flächendeckend verifizierter Preis. Ein bundesweit einheitlicher Zuschlag lässt sich daraus nicht ableiten.

Auch die Kult-Radios kosten zusätzlich – und sorgen weiter für Diskussionen

Dass McDonald’s für Extras Geld verlangt, ist allerdings nicht nur bei den Pommes-Varianten ein Thema. Bereits zuvor haben wir über die Rückkehr der nostalgischen McDonald’s-Kult-Radios 2026 berichtet. Die kleinen Spielzeugradios mit Sound sollen Erinnerungen an frühere Aktionen wecken. In unserer Bestellansicht kostet die Auswahl eines Radios jedoch 2,50 Euro zusätzlich.

Ein Nutzer berichtete uns sogar von einem Radio-Aufpreis von 4,99 Euro in einer Urlaubsregion. Wir können diese einzelne Angabe bislang nicht unabhängig bestätigen. Sollte sie sich bestätigen, wäre das ein deutliches Beispiel dafür, wie unterschiedlich die Zusatzkosten ausfallen können.

Mehr über die Radio-Aktion und die damalige Kritik findet ihr in unserem bisherigen Beitrag: McDonald’s Kult-Radios 2026: Aufpreis für die nostalgischen Mini-Radios. Hier geht es uns heute aber um das größere Bild: Das Radio ist nur ein Beispiel für die wachsende Liste kostenpflichtiger Auswahlmöglichkeiten.

Werbe-Coupon und tatsächlicher Endpreis: So schnell wird das Menü teurer

Wie deutlich sich solche Zuschläge auswirken, zeigt unser aktuelles Beispiel aus der McDonald’s-App. Beworben wird ein Doppelpack-Menü für 13,99 Euro. Wir wählen darin zwei Big Macs, eine reguläre Soße und ein normales Softgetränk. Diese ausgewählten Komponenten verursachen in unserer Konfiguration keinen weiteren Zuschlag. Zusätzlich tauschen wir die regulären Pommes gegen Curly Fries und wählen ein nostalgisches Radio hinzu.

Bestandteil Preis
Doppelpack-Menü mit zwei Big Macs 13,99 €
Curly Fries statt klassischer Pommes + 0,20 €
Gewählte Soße + 0,00 €
Normales Softgetränk + 0,00 €
Nostalgisches Aktions-Radio + 2,50 €
Gesamtpreis 16,69 €

Das sind 2,70 Euro beziehungsweise rund 19 Prozent mehr als der beworbene Einstiegspreis. Noch einmal: Diese Rechnung enthält freiwillig gewählte Extras und belegt keine versteckte Pflichtgebühr. Sie zeigt aber sehr anschaulich, wie stark der Endbetrag durch nur wenige Anpassungen steigen kann.

In der App wurde bei der Beispielbestellung außerdem ein durchgestrichener Vergleichspreis von 18,09 Euro angezeigt. Welche konkreten Einzelpreise oder Rabatte zu diesem Betrag führen, lässt sich ohne eine detaillierte Preisaufschlüsselung nicht sicher beurteilen. Wir wollen deshalb daraus keinen zusätzlichen Rabatt ableiten.

Warum der Hinweis „zzgl. Aufpreis“ allein nicht alle Fragen löst

Nach unserer Beobachtung wurde beim Radio im betreffenden Coupon erst später ein auffälligerer, blau markierter Hinweis auf einen zusätzlichen Aufpreis eingeblendet. Ob dieser Hinweis zuvor an anderer Stelle vorhanden war, können wir nicht für sämtliche App-Versionen und Restaurants beurteilen. Entscheidend ist für uns aber die praktische Frage: Erkennt ein Kunde beim Blick auf die Aktion sofort, was seine Wunsch-Zusammenstellung tatsächlich kostet?

McDonald’s kommuniziert für Aktionsprodukte grundsätzlich, dass Zusatzkosten anfallen können. Das ist allerdings noch keine Erklärung der konkreten Höhe eines Zuschlags im jeweiligen Restaurant. Gerade bei einer bildstarken Coupon-Werbung mit klar hervorgehobenem Einstiegspreis sollten kostenpflichtige Optionen und ihre Preise möglichst verständlich sichtbar sein – nicht erst nach mehreren Auswahlschritten.

Natürlich wird der Endbetrag vor dem Kauf in der Bestellübersicht ausgewiesen. Trotzdem darf man die Nutzerfreundlichkeit der Darstellung kritisieren. Denn transparent bedeutet nicht nur, dass irgendwo vor der Zahlung eine korrekte Summe steht, sondern aus unserer Sicht auch, dass der Weg von der Werbung zur Rechnung nachvollziehbar ist.

Regional unterschiedliche Zuschläge: Warum kostet das Gleiche nicht überall gleich viel?

Ein weiterer Kritikpunkt sind die offenbar regional unterschiedlichen Preise. Einige Nutzer melden für dieselben Extras höhere Beträge als wir in unserer Bestellansicht sehen. Besonders Restaurants in Urlaubsregionen werden dabei genannt. Dass Franchise-Restaurants unterschiedliche Preise verlangen können, ist nicht ungewöhnlich. Für Verbraucher bedeutet das aber, dass ein vermeintlich identisches Coupon-Angebot mit denselben Ergänzungen regional unterschiedlich teuer werden kann.

Zur Einordnung: In unserer getesteten Konfiguration kosten Curly Fries 20 Cent und das Radio 2,50 Euro zusätzlich. Die gemeldeten höheren Werte von 50 Cent beziehungsweise 4,99 Euro sind noch nicht unabhängig bestätigt. Würden beide bei sonst gleichem Basispreis tatsächlich anfallen, ergäbe sich rechnerisch ein Gesamtbetrag von 19,48 Euro. Dieser Betrag ist ein Rechenbeispiel und kein von uns beobachteter Kassenpreis.

Das macht die grundlegende Kritik jedoch nicht weniger relevant: Wer vor einer Bestellung verschiedene Filialen auswählt, sollte die jeweiligen Zuschläge leicht vergleichen können. Eine klare, frühzeitige Darstellung wäre gerade bei bundesweit beworbenen Aktionen hilfreich.

Was ist eigentlich noch im Menü enthalten – und was kostet extra?

Früher waren bestimmte Aktionszugaben im jeweils beworbenen Menüpaket enthalten. Heute werden manche vergleichbaren Sammelartikel als eigenständige kostenpflichtige Extras angeboten. Bei den Beilagen gilt wiederum: Die klassischen Pommes sind im geprüften Angebot bereits enthalten, während zwei Alternativen einen Zuschlag auslösen. Es wäre allerdings nicht korrekt, daraus abzuleiten, dass Curly Fries grundsätzlich und in jeder früheren Aktion immer ohne Aufpreis erhältlich waren.

Genau diese Unterscheidung ist wichtig. McDonald’s darf für eine Premium-Beilage oder einen zusätzlichen Aktionsartikel einen höheren Preis festlegen. Der Kritikpunkt ist nicht die bloße Existenz eines Zuschlags. Er lautet: Die Menge der zusätzlichen Kosten, die wechselnden Filialpreise und ihre Darstellung machen die Auswahl zunehmend unübersichtlich.

Und wenn am Ende aus einem attraktiv beworbenen Coupon ein deutlich höherer Betrag wird, ist es nachvollziehbar, dass manche Kunden die Lust auf den Besuch verlieren. Gerade Fast Food steht schließlich für Schnelligkeit und Einfachheit – nicht für das ständige Nachrechnen jeder Option.

Unser Fazit: McDonald’s sollte bei Extras und Coupons deutlich transparenter werden

Bei unserer Test-Zusammenstellung wurden aus 13,99 Euro schließlich 16,69 Euro. Der Hauptanteil der Erhöhung entfällt auf ein freiwillig gewähltes Radio; dazu kommt ein Aufpreis für Curly Fries. Das ist keine pauschale Preissteigerung des Doppelpack-Menüs, wohl aber ein Beispiel dafür, wie schnell Extras den ursprünglich beworbenen Preis verändern können.

Die Rückmeldungen zu noch höheren regionalen Zuschlägen werfen zusätzliche Fragen auf. So lange nicht sämtliche Preise überprüft sind, sollten daraus keine flächendeckenden Aussagen über alle McDonald’s-Restaurants abgeleitet werden. Unsere Kritik bleibt dennoch klar: Kunden sollten die Kosten ihrer gewünschten Menü-Zusammenstellung frühzeitig, eindeutig und ohne Überraschung nachvollziehen können.

Was ist nur los bei McDonald’s Deutschland? Wenn bei immer mehr Auswahlmöglichkeiten ein neuer Zuschlag auftaucht, braucht es vor allem eines: eine bessere und verständlichere Preiskommunikation. Wer mit attraktiven Coupons wirbt, sollte den tatsächlichen Gesamtpreis der gezeigten und beliebten Optionen nicht zur Überraschung am Ende der Bestellung werden lassen.

Wie ist das bei euch? Welche Aufpreise werden in eurer McDonald’s-Filiale für Curly Fries, McShaker Fries oder Aktionsprodukte angezeigt? Habt ihr Unterschiede zwischen mehreren Restaurants festgestellt? Schreibt uns die Preise und möglichst den Standort in die Kommentare – so können wir eure Erfahrungen besser einordnen.

Häufige Fragen zu den McDonald’s-Aufpreisen

Warum kostet mein McDonald’s-Menü mehr als der Couponpreis?

Der beworbene Couponpreis gilt für die jeweilige Basis-Zusammenstellung. Kostenpflichtige Beilagen-Alternativen oder zusätzlich gewählte Aktionsartikel können den Endbetrag erhöhen.

Kosten Curly Fries und McShaker Fries immer extra?

Nicht pauschal. In unserer geprüften Doppelpack-Konfiguration wurden für beide Alternativen jeweils 20 Cent mehr angezeigt. Andere Angebote oder Restaurants können abweichen.

Warum gibt es je nach McDonald’s-Restaurant andere Zuschläge?

Die Preise können von Restaurant, Standort und Angebot abhängen. Uns liegen zudem einzelne Berichte über höhere regionale Zuschläge vor, die wir bisher nicht unabhängig bestätigen konnten.

Sind die nostalgischen Kult-Radios im Menü enthalten?

In unserer geprüften App-Auswahl war das Radio ein freiwillig wählbares Extra für 2,50 Euro. Zu früheren und anderen Aktionsangeboten sind keine pauschalen Aussagen möglich.

Ist ein Coupon mit Aufpreis automatisch irreführend?

Nein. Entscheidend ist, ob der beworbene Basispreis tatsächlich erhältlich ist und ob Zusatzkosten klar und rechtzeitig dargestellt werden. Unsere Kritik betrifft vor allem Verständlichkeit und Sichtbarkeit der Zuschläge.

Was kann ich tun, wenn mein Menü teurer ist als erwartet?

Vor Abschluss der Bestellung die einzelnen Positionen und die Endsumme kontrollieren, Alternativen prüfen und gegebenenfalls die Auswahl oder das Restaurant ändern.

Quellen und weiterführende Informationen

Transparenzhinweis: Die konkreten Aufpreise und der Gesamtbetrag beziehen sich auf die vom Verfasser geschilderte Menü-Konfiguration; eine unabhängige Prüfung anhand eines Screenshots der Bestellung liegt hier nicht vor. Die Meldungen über bis zu 50 Cent Beilagen-Aufpreis und 4,99 Euro für ein Radio stammen von Nutzern und sind noch nicht verifiziert. Preise, Coupon-Inhalte und Zusatzkosten können je nach Restaurant, Zeitpunkt und Bestellung variieren. Von McDonald’s liegt uns zu den hier kritisierten Beilagen-Zuschlägen keine Stellungnahme vor.

Autor: SpielLand24.de Redaktion | Stand: 01.11.2026

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